Technische Daten | |
Bauzeitraum | 1982-1985 1986-1988 - große Flybridge |
Länge [m] | 11,00 |
Breite [m] | 3,83 |
Tiefgang [m] | 1,10 |
Gewicht [t] | 9,0 |
Treibstoff [l] | 2 x 660 |
Wasser [l] | 400 |
Bordspannung [V] | 24 |
Rumpf | GFK |
Anzahl gebauter Boote | 74 |
Designer | Winfried H. Wilke |
Die Adler 36 war die kleinere Schwester der Adler 40. Bei annähernd gleicher Breite war sie etwa einen Meter kürzer. Aufgrund der geschickten Raumaufteilung bot sie dennoch fünf feste Kojen und zwei WCs. Das Boot war ein hervoragendes Familienboot.
Die Konstruktion des Rumpfs basierte auf den bisher bei Storebro verwendeten Rundspantkonstruktionen.
Die Tests für den neuen Rumpf begannen im Dezember 1980. Aufgrund des Wintereinbruchs und der noch nicht zufriedenstellenden Fahreigenschaften mussten die Tests auf das Frühjahr 1981 verschoben werden, so dass die 36er erst Ende 1981 serienreif war.
Das ursprüngliche Flybridge-Design teilte sich die Adler 36 mit der Adler 40. Allerdings wurde vielfach die mangelnde Größe der Flybridge kritisiert. 1986 wurde dann für die beiden Modelle 36 und 40 eine neue vergrößerte Flybridge-Variante vorgestellt. Diese bot deutlich mehr Platz, nahm dem Schiff aber etwas von seiner Eleganz.
MotorenFür die Adler 36 waren zum Produktionsstart die Volvo Penta TAMD 60B mit 163 kW/221 PS vorgesehen. Die Preisliste wies entsprechend auch keine Alternativen aus. Mit der technischen Weiterentwicklung durch Volvo Penta kamen später die Nachfolgeversionen Volvo Penta TAMD 60C (177 kW/240 PS) und TAMD 61A (218 kW/296 PS) zum Einsatz.
Die zum Produktionsstart verfügbare Leistung der Motoren von 163 kW/221 PS reichten einem norwegischen Kunden nicht und er orderte die einzige Adler 36 mit den deutlich schwereren Volvo Penta TAMD 70D und 199 kW/270 PS.
SonstigesDie Adler 36 war recht teuer zu produzieren. Obwohl Sie etwa einen Meter kürzer als die Adler 40 war, waren die Produktionskosten doch ähnlich hoch. Aus diesem Grund fand die Adler 36 nach Produktionsende keinen direkten Nachfolger.
Die Adler 36 mit der Baunummer 2957 war das erste Schiff mit werftseitig montiertem achteren Ankerkasten. Das System war dem Kunden von Lennart Ivarsson verkauft worden und wurde von Johnny Lindblom entwickelt. Nach der ersten Saison wurde das System verbessert. Mit einem zusätzlichen GFK-Teil, das durch die Badeplattform reichte, wurde mehr Platz für die Ankerkette geschaffen. Später wurde dieses System fü alle folgenden Baureihen übernommen. Optimal integriert wurde das System dann mit den neuen Rümpfen der SRC 380 und SRC 420.
2025-01-20Motor | Volvo Penta TAMD60B | Volvo Penta TAMD70D | Volvo Penta TAMD60C | Volvo Penta TAMD61A | |
Produktionsdauer | 1978-1983 | 1978-1983 | 1983-1987 | 1986-1995 | |
Kraftstoff | Diesel | Diesel | Diesel | Diesel | |
Arbeitstakte | 4 | 4 | 4 | 4 | |
Zylinder | 6 | 6 | 6 | 6 | |
Bohrung | [mm] | 98.43 | 104.77 | 98.43 | 98.43 |
Hub | [mm] | 120 | 130 | 120 | 120 |
Kompression | 16.0:1 | 14.5:1 | 16.0:1 | 15.0:1 | |
Hubraum | [l] | 5.48 | 6.73 | 5.48 | 5.48 |
Drehmoment | [Nm] | 625 | |||
Leistung | [kw/(PS)] | 103 - 169/ (140 - 230) | 130 - 206/ (177 - 280) | 112 - 184/ (152 - 250) | 218/(296) *** |
Nenndrehzahl | [1/min] | 1800-2800 | 1800-2500 | 1600-2800 | 2800 |
Gewicht | [kg] | 750 | 920 | 680 **** | 829 |
*** Leistung an der Propellerwelle |
**** Gewicht ohne Getriebe |
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